Fehleranalyse Kunststoffbauteil / Troubleshooting Kunststofftechnik

Blutzuckermessgerät – Displayschaden bei Falltest

Blutzuckermessgerät – Displayschaden bei Falltest (Troubleshooting by M.TEC)

Beschädigte Ecke des Displays nach Falltest – Fehleranalyse: Mehrkörpersimulation macht Ursache sichtbar, Behebung durch geringfügige Werkzeugänderung

Schiebedachrahmen – Verzug bei Kälte

Schiebedachrahmen – Verzug bei Kälte (Troubleshooting by M.TEC)

Erprobungsfahrten bei Minusgraden führen zu Wärmedehnung, Schiebedach schließt nicht mehr – Fehleranalyse: Simulationen zeigen ungünstige Faserorientierung, Verlegung des Anspritzpunkts behebt Problem bei unveränderter Bauteilgeometrie

Behälterdeckel – Riss bei hohem Druck

Behälterdeckel – Riss bei hohem Druck (Troubleshooting by M.TEC)

Trotz hohem GF-Anteil Riss in Serienbauteil – Fehleranalyse: Simulationen zeigen nachteilige Faserorientierung an lokaler Belastungsspitze; stabilere Bauteilgeometrie mithilfe der Strukturoptimierung ermittelt (bei gleichem Bauteilgewicht)

Troubleshooting/Fehleranalyse bei Bauteilversagen – ein eigener Entwicklungsprozess

Während der Qualifizierung von Bauteilen bzw. Kunststoffbauteilen, oder im Serienanlauf von Fertigungsprozessen oder Produktionsprozessen treten häufig unerwartete Probleme auf, gerade im Bereich Kunststofftechnik. Für eine saubere Fehleranalyse und nachhaltige Beseitigung der Ursachen ist es dann in der Regel entscheidend, auch das Troubleshooting als Prozess zu begreifen, der möglichst in geordneten Bahnen laufen sollte. Der Ansatz, ein Bauteilversagen von Kunststoffbauteilen mit einzelnen, spontanen Ad-hoc-Maßnahmen zu beseitigen, macht die Lage oftmals nur noch weiter undurchschaubar.

Die Problemursachen bei Kunststoffbauteilen sowie entsprechenden Produkten und Prozessen können dabei vielfältig sein, zum Beispiel:

  • Bauteilfehler / Konstruktionsfehler
  • Toleranzprobleme 
  • Montagefehler 
  • Probleme im Spritzgießprozess
  • Ungeeignetes Material

Komplexe Wechselwirkungen sauber analysieren 

Oftmals ist es eine Kombination mehrerer Ursachen, die Schwierigkeiten im Serienanlauf verursacht. Die Ingenieure von M.TEC sind in der Lage, komplexe Problemfälle in einem geordneten Troubleshooting-Prozess bzw. Fehleranalyse-Prozess abzuarbeiten und die tatsächlichen Ursachen nachhaltig zu beheben. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, nicht nur an den Symptomen zu arbeiten, sondern zum Kern von technischen Problemen vorzustoßen und die Probleme damit dauerhaft zu beseitigen – vor allem im Bereich Kunststoffbauteile finden Sie bei M.TEC eine nahezu einzigartige Expertise für Bauteile, Produkte sowie die entsprechenden Prozesse.

„Schon oft konnten wir als externe, neutrale Fachleute unseren Kunden durch unsere systematische und analytische Arbeitsweise auch im Troubleshooting helfen, gleichzeitig ihre technischen Probleme zu lösen und ihre internen Prozesse zu ordnen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“
Wolfgang Pelzer, Geschäftsführer, M.TEC

Fehleranalyse Kunststoffbauteil – Vorgehensweise

M.TEC folgt bei der Fehleranalyse z. B. von Kunststoffbauteilen einem strukturierten Prozess. Diese Methode nutzt M.TEC für Bauteile aus Kunststoff (mit ihren entsprechenden Prozessen), Hybrid-Bauteile, Metallbauteile, für ganze Baugruppen sowie ganze Produkte. Der Ablauf lässt sich grob wie folgt beschreiben

  • Herausarbeiten der Probleme 
  • Analyse der Ursachen 
  • Überarbeitung des Lasten- und Pflichtenhefts 
  • Lösungsfindung unter Berücksichtigung aller Anforderungen 
  • Überprüfung aller relevanten Funktionen u. a. mit Simulation & Berechnung 
  • Überprüfung der Toleranzen in einer Toleranzanalyse 
  • Freigabe zur Änderung

Simulation & Berechnung als Tool in der Fehleranalyse

Ein wichtiges Werkzeug, das in der Fehleranalyse bei einem Bauteilversagen die Ursachen sichtbar und begreifbar machen kann, ist die Simulation & Berechnung. Richtig eingesetzt ist sie häufig ein geeignetes Mittel zur Analyse von Bauteilversagen jeglicher Art. M.TEC setzt seit Gründung vor knapp 30 Jahren auf die hauseigene Berechnungsabteilung. In der Fehleranalyse kommen am häufigsten FEM-Berechnungen und Spritzgusssimulationen bzw. die Moldflow-Analyse zum Einsatz, aber auch viele weitere Simulationen, die M.TEC alle hausintern durchführt und damit schnell in höchster Qualität einsetzen kann.

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